Mit Maß und Ziel.

Das Endziel der Bequemlichkeit ist das Nichtstun! Und dann…..?

Krafttraining! Für die einen der Horror, weil sie sich gleich Arnold Schwarzenegger, womöglich noch in weiblich vorstellen. Andere meinen nur mit Hanteln und vielen Gewichten ihre Kraft trainieren zu können.

Über die vielen Jahre als Trainerin stelle ich fest, dass die Leute immer weniger Kraft haben. Wir glauben ja auch, dass wir überall wo wir es uns bequem machen, das das toll ist. Ist es nicht! Keine Kraft haben stellt die gleiche Problematik dar, wie zu viel Kraft. Die Balance der Muskelkraft von Spieler und Gegenspieler ist nicht mehr gegeben. Die verkürzten Wickinger haben es aus meiner Sicht fast ein wenig leichter, weil die Schmerzen sie irgenwann zum ausgleichenen Training bewegt. Wenn diese nicht aufgeben und meinen mit einer Operation der Arbeit Training aus dem Weg gehen zu können, gehen diese ihren Weg in eine schmerzfreie Beweglichkeit.

Ein viel größeres Problem stellt sich bei der immer mehr wachsenden Gemeinde der Kraftlosen dar. Die haben sehr lange keine Schmerzen. Die Kraft lässt erst sehr langsam nach, bis sich Schmerzen einstellen. Wenn man bei einem verkürzten Menschen sehr schnell die Ursache findet, ist man bei den Kraftlosen oft lange am Suchen. Da wird in oder mit Geräten Kraft trainiert. Woher diese allerdings genommen wir, ist meist nicht angesteuert und deshalb auch nicht zielführend.

Ich bin mit meinen Kunden oft lange am Suchen, bis wir den Fehler finden. Da kommen halbe Schlangenmenschen zu mir Wickingerfrau und ich verstehe die Welt nicht. Vor Neid erblasse ich vor denen die sich in Yogapositionen verbieben. Aber! Sie sind zu mir gekommen, weil sie Schmerzen haben. Also stimmt was nicht im System.

In Einzelstunden lasse ich mir jede Übung vorführen. Aber auch in den Gruppenstunden sehe ich und kenne meine Pappenheimer. Klare trockene Ansagen woher die Kraft kommen soll um die Übung auszuführen. Wir brauchen dazu kein Gerät. Wir trainieren mit unserer eigenen Körper. Das geht und befreit!

Auch wenn wir das Nichtstun in dem Glauben anstreben, dass dies unser Glück ist, wird es meist sehr unbequem in unserem Körper. Etwas getan zu haben bringt Freiheit und Glück. Vor allem das selbst getan zu haben.

Ich werde oft gefragt, warum machst du das? Ich bin 60 und ich mache das, weil ich es kann!

See you online oder am See eure Susanne

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