Mit Maß und Ziel.

Liebscher & Bracht München und der Scooter

Wenn ich zu Fuß unterwegs bin, fallen mir immer mehr Menschen auf, die stolz einen mit Glitzersteinchen besetzten Rollator vor sich herschieben, oder noch ungewöhnlicher noch stolzer auf einem Scooter sitzen.

Beim abendlichen sappen durch die Programme bin ich die Tage in einem Dauerwerbesender hängen geblieben und mir blieb der Mund offenstehen. Werbung für einen Scooter für Behinderte. Die Dame hat das Ding angepriesen, als ob es der neue Chick wäre, statt zu Fuß zu gehen, sich lieber ein tollen roten Behinderten-Ferrarie zu leisten.

Wenn es tatsächlich zu einem bequemeren Leben verhelfen würde, hätte ich nichts dagegen. Ist das aber wirklich so? Werden Schmerzen weniger, wenn wir uns an den Rollator hängen oder auf einen Scooter sitzen? Tauschen sie wirklich Schmerzmittel gegen diese Gefährte, oder gilt das zusätzlich?

Aus meiner Erfahrung eher das Letzere. Es gibt einen Weg aus dieser Falle. Er ist langwierig, auch schmerzhaft und eine Lebensaufgabe. Das Ergebnis ist schmerzfreie Beweglichkeit.

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